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Schulsozialarbeit

Moin!
Ich heiße Doreen Hansen und betreue seit November 2010 die „Insel“ in der Grundschule Jübek.


Die „Insel“ stellt für die Kinder einen geschützten Raum dar, in dem sie in schwierigen Situationen Unterstützung erfahren können, sei es auf Grund der Belastungen durch den Unterricht, Kummer oder Streitigkeiten im Elternhaus oder bei Konflikten mit anderen Kindern.


Hier können Sorgen und Probleme besprochen werden. Es gibt bei mir die Möglichkeit des Rückzugs bei Krisensituationen und es darf auch einfach mal nur verschnauft werden, wenn der Schulalltag zu stressig ist. Heiß geliebt ist auch die Adventswerkstatt, die jedes Kind der Schule im November/Dezember besuchen darf.

 

Braucht ein Kind längere Unterstützung, kann es feste Inselstunden bei mir erhalten.


In unserem kleinen, aber feinen Inselraum sorgen ein Sofa zum Ausruhen, kreative Materialien, Musik und Spielzeug für Entspannung. Wer mag, bekommt auch einen Becher Tee und darf Salzstangen knabbern.


Wichtig ist mir die wertschätzende Begegnung mit dem Kind, die durch Respekt und Vertraulichkeit bestimmt ist.

 

Was mache ich sonst noch so?

Seit 2015 bilde ich als Mediatorin an unserer Schule die Streitschlichter aus. Diese Kinder helfen dann anderen Kindern, in Konflikten eine Lösung zu finden. Die Streitschlichter sind an ihren orangen Westen zu erkennen und sind in den Hofpausen für alle Kinder ansprechbar, sollten sie Hilfe benötigen.  


Um das Schulklima noch weiter zu verbessern, führe ich in Absprache mit den Lehrkräften Unterrichtsstunden zum „Soziales Lernen“ durch. Der Schwerpunkt dieser Stunden liegt auf der Stärkung der Klassengemeinschaft durch Kooperationsspiele und Bearbeitung von Themen des prosozialen Miteinanders. In diesem Rahmen lernen seit 2016 auch alle Schüler das „Stopp-Programm“ kennen.

 

Dies Programm soll das gemeinschaftliche Leben in unserer Schule verbessern und das „Wir-Gefühl“ verstärken, indem für alle Kinder durchgängig durch alle Klassenstufen die gleichen Regeln gelten.

 

Es befähigt die Kinder, kleinere Probleme selbst zu klären, erhöht die Transparenz und stärkt die Kinder in der Partizipation an ihrer Schule.


Eine meiner Herzensangelegenheiten ist die Teilnahme am AntiMobbing-Tag (2.Dezember). Seit 2014 nehmen wir regelmäßig daran teil. Mittlerweile sind wir ein Dreier-Team ausgebildeter MobbingFachberaterinnen an unserer Schule und stehen den Kindern bei Problemen zur Seite. Dabei arbeiten wir nach dem „NoBlame“ Prinzip.